Focaccia mit Rosmarin

Focaccia alla genovese

Heute habe ich mir mal wieder überlegt wie ich mir den Urlaub nachhause holen kann. Da habe ich mich an das Rezept der Focaccia alla genovese erinnert! Das leckere ölige Fladenbrot aus Genua ist genau das richtige bei Fernweh! Daran richten und die Augen schließen, und schon ist man an der Küste von Italien. Probiert es, bei mir hilfts immer 🙂

focaccia alla genovese
Focaccia mit Aufstrichen
focaccia alla genovese

Geschichte der Fugassa

Fugassa ist ein dialektales italienisches Wort für die Focaccia alla genovese. Im Grunde bedeutet es über dem Feuer gebacken, und hat einen historischen Hintergrund. Man sagt, dass die Focaccia von der Arbeiterklasse (Fischer, Bäcker ) erfunden wurde. Die Arbeiter waren immer im Stress und hatten natürlich großen Hunger. Da sie das Aufgehen des Teiges für das Brot nicht abwarten konnten haben sie begonnen den noch nicht fertigen Teig direkt auf dem Ofenboden zu backen.

Das war wohl der Beginn der heiß geliebten Focaccia alla genovese. Später erzählte man sich, dass die Focaccia so beliebt wurde, dass sie ständig und überall gegessen wurde. Selbst in der Kirche war es wohl eine Gewohnheit Focaccia zu verzehren.

Nun ja, das ist ja heute nicht mehr der Fall, das bedeutet aber nicht, dass die Liebe zur Focaccia abgenommen hat. Jeder Bäcker in Italien hat Focaccia im Angebot, oft auch schon gefüllt mit Schinken und Käse oder Tomaten und Mozzarella.

Ich bin genauso eine Focaccia Liebhaberin, aber in Frankreich findet man nur in einzelnen Plätzen richtig leckere Focaccia. Da muss man eben selbst rann, na los probiere es auch du!

Focaccia alla genovese
focaccia alla genovese
Und hier das Rezept:
ZUTATEN:
  • 680 g Mehl
  • 440 g lauwarmes Wasser
  • 15 g Salz
  • 50 ml Olivenöl
  • 25 g Hefe oder 2 Pck Trockenhefe
  • 10 g Zucker

zur Deko:

  • 50 ml Olivenöl
  • 30 ml Wasser

ZUBEREITUNG:

für ein Backblech.

Die Hefe im Wasser mit dem Zucker auflösen und ca. 10 Minuten stehen lassen. Mehl und Salz vermischen und mit dem Wasser verkneten. Der Teig sollte recht nass sein, das ist durchaus in Ordnung. Als letztes noch das Öl in den Teig einkneten.

Den Teig mindestens 10 Minuten gut durchkneten um dann 1,5 Stunden gehen zulassen. Nach den 1,5 Stunden noch einmal gut durchkneten und auf ein sehr gut geöltes Backblech geben. Dort ohne zu ziehen oder strecken, den Teig in Blechgröße mit den Fingern ausbreiten.

Nun den Teig auf dem Blech weitere 1,5 Stunden zugedeckt gehen lassen. Vorsicht immer an einem warmen Ort stehen lassen, ansonsten dauert die Gehzeit länger.

Das Backrohr auf 230 Grad Ober- und Unterhitze vorwärmen, und mit den Fingern eng Löcher in den Teig machen. Die Löcher sind charakteristisch für die Focaccia alla genovese.

Das für die Deko aufbewahrte Öl und Wasser werden gut vermischt und mit einem Pinsel dick auf die Focaccia gestrichen.

Die Focaccia muss nun ca. 20 Minuten im Backrohr backen. Das Brot dann aus dem Rohr nehmen und auf einem Backrost abkühlen lassen. So wird die Focaccia schön kross.

Und dann schmecken lassen! BON APPETIT

Teig
Focaccia alla genovese
Varianten der Focaccia alla genovese:

So wie immer kann man bei meinen Rezepten einiges selbst so anpassen wie man möchte. Man kann in den Teig kleingeschnittene Oliven, oder getrocknete Tomaten einarbeiten. Man kann die Focaccia auch mit Rosmarin oder Cocktailtomaten dekorieren, das schmeckt auch unglaublich lecker.

Oder man lässt die Focaccia ganz ohne Deko und füllt sie lecker. Am besten mit ein bisschen italienischer Mortadella oder leckeren Kochschinken mit Käse. Sehr gut schmeckt es auch mit Tomaten Mozzarella und etwas Pesto.

Wie auch immer, Focaccia ist einfach wunderbar. In Italien gibt es so leckere Focaccia sogar auf der Tankstelle, die Italiener wissen einfach wie man Essen zelebriert, egal wo!

Na los, probiere sie aus, und lass mich bitte wissen wie sie dir schmecken!

lecker
Focaccia lecker

Ganz liebe Grüße und lass es dir gut gehen 🙂

Laura

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